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 | Gase und Dämpfe |
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Der Nachweis von Gasen und Dämpfen im C-Einsatz ist eine der häufigsten Herausforderungen des Gefahrstoffzugs. Nicht nur Unfälle, mutwillig herbeigeführte Austritte von Chemikalien oder einfache Geruchsbelästigungen können uns dabei auf den Plan rufen; jeder Brandeinsatz kann durch die verwendeten Baustoffe oder eingelagerten Gegenstände zum C-Einsatz werden.
Dabei handelt es sich jedoch nicht immer nur um die ausschließliche Feststellung von Schadstoffen, sondern auch um die Überprüfung auf explosionsfähige Dampf-Luft-Gemische, meist zum Eigenschutz der Einsatzkräfte.
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Schadstoffnachweisgeräte
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 | Handpumpen mit Simultantests, Handpumpe mit Einzelröhrchen, Automatikpumpe, Photoionisationsdetektor |  |
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Zum Schadstoffnachweis in der Luft verfügen wir über sogenannte Prüfröhrchen. Hierbei handelt es sich um Glasröhrchen, die mit Reagenzien gefüllt sind. Wird Luft hindurch gepumpt reagieren die Reagenzien und zeigen das Vorhandensein eines Stoffs in der Luft an. Jedoch reagieren nur ganz bestimmte Röhrchen auf einen Stoff. Mit sogenannten Simultantests (wie oben abgebildet) werden die möglichen Röhrchen eingeschränkt. Diese Tests zeigen Leitsubstanzen an, anhand deren Nachweis in der Luft nur wenige einzelne Reagenzien durchgeprüft werden müssen, um zu wissen, welche Art Schadstoffe sich am Messort zum Messzeitpunkt in der Luft befinden und in welcher Konzentration sie vorliegen. Diese Art des Nachweises ist diskontinuierlich, wird also nicht ständig vorgenommen. Der Photoionisationsdetektor (PID) arbeitet nach einem völlig anderem Prinzip. Er wird auf eine angenommene Schadstoffklasse ausgerichtet, saugt Umgebungsluft an und setzt sie in einer Kammer dem UV-Licht einer Gasentladungslampe aus. Befinden sich ionisierbare Substanzen von chemischen Verbindungen in der Luft, werden sie in einem elektrischen Feld nachgewiesen. Jedoch sind nicht alle Schadstoffe auf diese Weise bestimmbar; Voraussetzung ist u.a., dass sich die Substanzen aufgrund ihrer molekularen Beschaffenheit durch das Prinzip der Photoionisation bestimmen lassen. Ist der Schadstoff bekannt, kann über einen ihm zugeordneten Faktor seine Konzentration zum Messzeitpunkt am Messort ausgerechnet werden. Grundsätzlich gilt aber das Prinzip, dass alles was der PID detektiert als gefährlich einzustufen ist. Da der PID permanent Luft ansaugt und dem UV-Licht aussetzt, handelt es sich, im Gegensatz zur Verwendung von Prüfröhrchen, um eine kontinuierliche Messung, mit der man permanent Veränderungen überwachen kann.
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Explosionswarngeräte
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 | Verschiedene Explosionswarngeräte |  |
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Explosionswarngeräte warnen die Einsatzkraft vor einem zündfähigem Dampf-Luftgemisch und verschaffen ihr dadurch die Möglichkeit, sich vor dem Einsetzen einer Explosion in Sicherheit zu bringen. Vor allem im C-Einsatz können sich explosive Dampfkonzentrationen bilden, die so ein Gerät frühzeitig erkennen kann. Hierzu ist es auf ein Gas kalibriert, das für eine Explosion relativ niedrig in der Luft konzentriert sein muss (Nanon). Detektiert das Explosionswarngerät nun ein zündfähiges Dampf-Luft-Gemisch, egal welcher Art, schlägt es aus, wenn dessen Konzentration 20% der zündfähigen Konzentration des Kalibriergases entspricht. Die Schwelle, die erreicht werden muss, damit solch ein Gemisch zündfähig wird, bezeichnet die Feuerwehr als Untere Explosionsgrenze. Darunter ist das Gemisch "zu mager", d.h. es befindet sich eine zu geringe Konzentration der Dämpfe in der Luft - das Gemisch kann nicht explodieren. Ab einer bestimmten Konzentration der Dämpfe ist das Gemisch widerum "zu fett", d.h. die Dämpfe sind zu hoch konzentriert - auch hier kann das Gemisch nicht zünden. Diese Konzentration bezeichnet man als Obere Explosionsgrenze. Zwischen der Unteren Explosionsgrenze und der Oberen Explosionsgrenze befindet sich der sogenannte Ex-Bereich, d.h. der Bereich, innerhalb dem sich eine Explosion ergeben kann.
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